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Charaktere erschaffen: Namen für Charaktere finden

Gute Namen für Charaktere finden

Manche Namen für Charaktere erscheinen einem plötzlich, vielleicht unter der Dusche oder im Traum. Manchmal entstehen sie auch während des Schreibprozesses. Doch nicht immer fällt es leicht, die eigenen Charaktere zu benennen. Wie du gute Namen für Charaktere finden kannst und was du beim Bennen deiner Figuren beachten solltest, erfährst du in diesem Blogpost. Ich gebe dir ziemlich viele Beispiele für die Charakterbenennenung, weil ich glaube, daran erkennst du am besten, was ich meine.

Falls du einen umfangreichen Charakterbogen für deine Figuren suchst, habe ich übrigens HIER genau das Richtige für dich! So erschaffst du lebhafte, vielseitige Charaktere und behälst über alles einen Überblick.

1 Realistische Namen

Natürlich willst du deinen Charakter so benennen, dass er möglichst einzigartig klingt. Schließlich ist er oder sie ja Held deiner Geschichte, ein ganz besonderer Charakter, über den ein Buch geschrieben wird! Trotzdem musst du Namen für Charaktere finden, die realistisch klingen.
Realistisch bedeutet dabei NICHT, dass deine Buchcharaktere normale Namen tragen müssen. Du solltest jedoch versuchen, einen Namen zu wählen, der in DEINER Geschichte und in DEINEM Setting Sinn ergibt. Das ganz normale Mädchen im High School Setting Azralayana zu nennen, macht den Charakter unglaubwürdig. Alle Charaktere haben deutsche Namen, nur die ebenfalls deutsche Protagonistin heißt aus unerfindlichen Gründen (sprich: Weil es so cool klingt) Ashley Black? Bitte nicht. Ein Thomas Meyer im High Fantasy Roman sticht ebenfalls seltsam hervor. (Wenn es hingegen ein humoristischer, satirischer Fantasyroman ist, passt ein Thomas Meyer schon wieder besser.)

Mach das Besondere nicht durch den Namen deutlich (oder durch eine total abgefahrene Augenfarbe, wenn wir schon dabei sind), sondern durch die Handlung und Dialoge. Denk nur an Harry Potter, dessen normalen Namen J.K. Rowling extra gewählt hat, und wie besonders er dennoch ist. Auf der anderen Seite finden wir außergewöhnliche Namen wie Hermine, Draco, Minerva, die perfekt ins Setting passen. Und zu ihren Trägern! Eine versnobbte Familie wie die Malfoys, die ausgefallene Namen wählt, ist nicht verwunderlich, ebenso passt Minerva zu einer strengen, talentierten Hexen-Professorin. Die ärmlichen, auf dem Boden gebliebenen Weasleys tragen schon normalere Namen oder nutzen Spitznamen (Ginny statt Ginevra, Percy statt Percival,…).

2 Einheitlichkeit

In deinem Buch sollten Charaktere aus gleichen (Kultur-)Kreisen auch ähnliche Namen tragen. Hier mache ich nochmal auf das oben genannte Beispiel der Ashley Black aufmerksam: Wenn Ashley eine Austauschschülerin ist, go for it. Wenn Ashley aus Buxtehude kommt und ihre Eltern Reinhard und Irene heißen, bleib doch lieber bei Namen, die ihre Eltern ihr wirklich geben würden. Anna zum Beispiel, oder Annabel, wenn es ausgefallener sein soll.
Auch bei Fantasy-Geschichten kannst du die Namensgebung wunderbar dazu nutzen, zwischen verschiedenen Völkern zu unterscheiden. Vergleiche zum Beispiel die Namen der Elben und Hobbits in Herr der Ringe. Frodo, Sam, Bilbo oder Elrond, Galadriel, Thranduil – die unterschiedlichen Arten von Namen und Klang erzeugen auch direkt unterschiedliche Eindrücke, oder?

3 Feeling

Für mich ein unfassbar wichtiger Punkt! Mit den Namen möchte ich ein bestimmtes Feeling beim Leser erzeugen, ohne ihn direkt zu erschlagen. Margo, Edith, Reto, Agneta, Valentin heißen fünf der Charaktere in meiner Dystopie Demagogue. Für mich entsteht mit diesen Namen direkt ein ganz bestimmtes Bild vor Augen, von den Charaktere und der Welt. Ein paar Beispiele für unterschiedliche Genres, die ich mir jetzt direkt beim Schreiben überlege, verdeutlichen vielleicht nochmal, was ich meine.

  • Sci-Fi: Aana, Dereec, Alix, Romer, Jul, Kay
  • Fantasy: Minerva, Leander, Ophelia
  • Young Adult Romance: Blair, Maia, Lucas, Asher

4 Länge

Kai, Ana, Lis, Rex, Dan, Art – wie viele dieser Namen kannst du dir merken und auf Dauer auseinander halten, wenn jeder Charakter im Buch einen Namen aus drei Buchstaben trägt? Wahrscheinlich ziemlich wenige. Nicht anders verhält es sich bei extrem langen Namen. Versuche, die Länge deiner Namen zu variieren, um es dem Leser leicht zu machen. Außerdem wirkt deine Namensgebung so wieder sinnvoller.

WO kannst du nun Namen für Charaktere finden?

Namen für Charaktere

Es gibt tausend Möglichkeiten, um Namen für Charaktere zu finden. Hier nur einige von ihnen:

  • Das klassische Blättern im Telefonbuch (auch wenn Telefonbücher so langsam aussterben)
  • Ein Spaziergang über den Friedhof, da finde ich immer Unmengen toller, vergessener Namen
  • Credits von Filmen und Serien
  • Namensgeneratoren für verschiedene Genres: fantasynamegenerators.com hat zum Beispiel zahlreiche Generatoren für verschiedene Bedürfnisse, aber es gibt auch tausende anderen Generatoren. Einfach bei Google „Name Generator“ plus dein Genre oder Stil eingeben
  • Namenslisten im Internet
  • Bücher über Namen für Babys * – da gibt es alles von modern über klassisch bis nordisch
  • behindthename.com (vor allem super für intensivere Recherche über Herkunft, Häufigkeit, Bedeutung,…) und ähnliche Seiten

Drei FEHLER beim Benennen von Charakteren

Namen für Charaktere

1 Außergewöhnlich um jeden Preis

Ashrakknamurakk: Kann sich niemand merken.
Jane Melody Isabella Hawthorne-Gold: Auch kein Bringer.
Außergewöhnlich ist gut, aber bitte nicht um jeden Preis! Dein Leser sollte den Namen aussprechen können. Und dein Charakter, so besonders er auch ist, darf nicht von Geburt an mit einem besonders ungewöhnlichen Namen gekennzeichnet sein – außer das ist wirklich Teil deiner Geschichte!

2 Namen, die den Charakter deiner Buchfigur beschreiben

Meine Zehen kringeln sich, wenn die aspirierende Sängerin zuuufälligerweise »Melody« heißt. Oder die schwarzhaarige Assassine »Raven«. Vor der Geburt des Kindes weiß niemand, was es später mal machen wird oder was für einen Charakter es entwickelt. Wenn du unbedingt einen Namen mit passender Bedeutung möchtest, nimm einen, bei dem es nicht offensichtlich ist. Statt Melody passt doch Aria auch gut zu einer Sängerin, oder?

3 Namen bekannter Menschen und Figuren

NATÜRLICH gibt es mehrere Menschen mit einem Namen auf der Welt. Und natürlich kannst du nicht jeden Namen vermeiden, der jemals in einem Buch verwendet wurde. Trotzdem ist es keine gute Idee, deine Buchfigur »Harry Potter« zu nennen. Oder Frodo, Gandalf, Feyre,…
Mal ganz von eventuellen rechtlichen Problemen abgesehen – ein Großteil deiner Leser hat bei bekannten Namen eine andere Person vor Augen. Besonders, wenn dein Buch im gleichen oder ähnlichen Genre angesiedelt ist. Ein Polizeibeamter namens Harry Green sollte kein Problem sein, aber ein jugendlicher Zauberer namen Harry, egal mit welchem Nachnamen, hinterlässt kein gutes Gefühl.

Fazit

Natürlich sind meine »Regeln« nicht in Stein gemeisselt. Ich nutze sie als Richtlinien, die man auch gerne mal brechen kann. Ich lese oft, dass die Namensgebung häufig überbewertet wird, man einfach im Telefonbuch blättern und irgendeinen Namen nehmen soll. Einerseits stimme ich zu: Du musst keine perfekten Namen für Charaktere finden, mit der perfekten Bedeutung. Andererseits wird die Benennung der Charaktere oft unterschätzt, denn Namen, die falsch oder aufgesetzt klingen, die an anderen Charaktere erinnern oder es dem Leser unnötig schwierig machen, sollte man vermeiden.

wie schreibt man ein buch

Wie schreibt man ein Buch: Erste Schritte zu deiner Geschichte

Wie schreibt man ein Buch: Erste Schritte zum eigenen Buch

Wenn du dich fragst, wie schreibt man ein Buch, hast du bestimmt ein riesiges Problem, auf das die meisten stoßen, wenn es darum geht, etwas zu schaffen.

Das Anfangen.

Wie oft hast du dich schon ewig vor Dingen gedrückt, weil du dachtest, es ist so schwierig oder klappt sowieso nicht? Und sobald du anfängst und in den Fluss kommst, ärgerst du dich über dich selbst, weil du es so lange vor dir hergeschoben hast.

Wie schreibt man ein Buch in 5 Schritten

Damit du dieses Problem bei deinem Buch nicht bekommst, erkläre ich dir die ersten Schritte zum eigenen Buch. Also, wie schreibt man ein Buch in 5 Schritten?

  1. Idee
  2. Recherche
  3. Zielsetzung & Planung
  4. Charaktere & Plot
  5. Schreiben

1 Die Idee

wie schreibt man ein buch

Wenn du dich fragst, wie schreibt man ein Buch, befindest du dich grade warscheinlich in einer dieser beiden Lagen.

  1. Du hast bereits eine Idee, oder
  2. Du hast keine Ahnung, was du schreiben sollst

Zuerst zur zweiten Situation, denn wenn du dieses Hindernis überwunden hast, kannst du bei „Idee vorhanden“ weitermachen wie jemand, dem bereits eine Idee im Kopf herumschwirrt. Wenn du bereits eine Idee hast, spring also direkt zum nächsten Punkt (schaden tut der nächste Absatz aber auch nicht)!

Keine Idee?

Wie schreibt man ein Buch, wenn man absolut keine Idee hat? Am besten fragst du dich zunächst, warum du keine Idee hast und warum du trotzdem ein Buch schreiben willst. Denn dass dir bisher die passende Idee fehlt, kann einige Gründe haben.

Manche würden vielleicht behaupten, ohne Ideen fehlt dir das Zeug zum Autor oder du willst einfach mal fix Geld verdienen oder berühmt werden, weshalb du lieber direkt aufgeben solltest. Doch es gibt auch andere Gründe, warum die zündende Idee fehlt. Wenn du dir also sicher bist, dass du ein Buch schreiben willst, zerbrech dir nicht den Kopf, sondern suche aktiv und passiv nach DER Idee!

Vielleicht kennst du ein Problem, das ich eigentlich immer habe: Zu viele Ideen.
Ich schäume episodenweise gradezu über vor Ideen und Geistesblitzen – und weiß nicht, welche ich davon umsetzen soll. Da hilft es, dich wirklich einfach festzulegen. Und nicht an tausend Geschichten gleichzeitig herumzuwerkeln.
Die „richtige“ Idee erkennst du daran, dass sie dir wochenlang nicht aus dem Kopf geht, dich so sehr fesselt, dass du kaum über etwas anderes nachdenken kannst. Dir können natürlich trotzdem auch andere Buchideen kommen – notier sie dir, und scheuch sie dann erstmal weg.

Inspiration für neue Ideen

Wenn dir wirklich aktuell gar keine Idee einfällt, ist die einzige Möglichkeit, dich ordentlich mit Inspiration voll zu knallen.
Geh raus, beobachte, besuche Museen und Ausstellungen, hör Musik, lies Unmengen an Büchern, stöbere in wissenschaftlichen Büchern. Mach all das, was dich auf neue Gedanken bringt. Irgendwann kommen die Ideen ganz von allein, wenn du offen bleibst und dich nicht zu sehr unter Druck setzt!
Manchmal hilft es auch, sich einfach erstmal auf ein bestimmtes Genre oder Sachbuch festzulegen! Oder du stellst dir eine „Was wäre, wenn…“-Frage. Beobachte eine Alltagssituation und frage dich was passiert, wenn ein Detail geändert wird.
Was wäre, wenn es plötzlich keine Autos mehr gäbe?
Oder was wäre, wenn alle Menschen blind wären?
Was wäre, wenn…. – dir fällt bestimmt eine interessante Frage ein, die deine Vorstellungskraft ganz von allein ankurbelt. 🙂

Idee vorhanden

Du hast schon eine Idee, die dich über Wochen fesselt, die gar nicht anders kann, als aufgeschrieben zu werden? Glückwunsch, Schritt 1 ist geschafft!
Jetzt musst du deine Idee ausarbeiten.
Lass sie immer wieder Runden in deinem Kopf drehen und spinn weiter an ihr herum. Mindmaps und Kreativitätstechniken können dabei helfen, aber auch Inspiration aus deinem Alltag. Wenn du in der Bahn sitzt und dir ein Plottwist einfällt, schreibe ihn auf. Egal ob du dir eine Notiz im Handy machst oder auf eine Serviette kritzelst. Jede klitzekleine Idee zu deinem Buch MUSST du notieren!

2 Recherche

wie schreibt man ein buch

Wie schreibt man ein Buch wird meistens beantwortet mit Schreiben, Schreiben, Schreiben. Das stimmt auch, aber ich finde es genau so wichtig, bevor und während du schreibst Aspekte deiner Geschichte zu recherchieren. So kannst du deine Ideen überprüfen und findest sogar oft neue, weiterführende Ideen.

Recherche ist das A und O, um deine Geschichte glaubwürdig werden zu lassen. Ja, auch in Fantasy und Science Fiction Werken! Auch in solchen Settings müssen Dinge Sinn ergeben. Wenn du beispielsweise über Vodoo Zauber schreiben willst, musst du das auch haargenau recherchieren – wenn du dir einfach irgendwas ausdenkst, von dem du glaubst, dass es irgendwie mit Vodoo zu tun hat, kann das ganz schön nach hinten losgehen!

Recherchen führen häufig auch dazu, dass du noch MEHR Aspekte herausfindest, die du für deine Geschichte nutzen kannst.
Ich liebe es zum Beispiel, auf Wikipedia zu stöbern.
Denn auch wenn Wikipedia natürlich nicht die beste, wissenschaftlich verlässlichste Quelle ist – die Querverweise in manchen Artikeln haben bei mir schon oft neue Ideen gezündet!
So baust du ganz einfach nebenbei deine Story aus und lernst gleichzeitig noch neue Fakten kennen!

3 Charaktere und Plot

wie schreibt man ein buch

Wer sich fragt, wie schreibt man ein Buch, interessiert sich meistens vor allem für zwei Aspekte. Den Plot und die Charaktere.

Der Plot ist sozusagen der Handlungsablauf deiner Geschichte, also einfach alles, was in deinem Buch passiert.
Die Charaktere werden eingeteilt in Protagonisten, Antagonisten, Hauptcharaktere und Nebencharaktere. Die ersten drei musst du sehr gut kennen, zum Beispiel in dem du einen Charakterogen benutzt, die Nebencharaktere können etwas flacher bleiben – sollten aber dennoch glaubwürdig und realistisch sein!

Es gibt verschiedene Arten von Autoren, die diese beiden Punkte unterschiedlich angehen. Dabei wird der Fokus entweder auf die Geschichte, also den Plot, gelegt oder auf den Protagonisten (oder dieHauptcharaktere).
Man kann eine Geschichte meist in eine der beiden Kategorien einteilen:

  • character-driven
  • plot-driven

Meistens überschneidet sich die Art, eine Geschichte zu planen, damit, wie die Geschichte aufgebaut ist.
Wenn jemand also eine charakter-basierte Story schreibt, werden auch zunächst die Charaktere ausgefeilt, bevor es an den Plot geht. Genauso andersherum, wenn der Plot im Vordergrund steht, wird auch dieser zuerst geplant und die Charaktere dann der Story auf den Leib geschneidert.

Mischform aus character- und plot-driven

Natürlich gibt es nicht nur diese beiden Extreme.
Ich denke, die meisten Autoren bearbeiten beides relativ parallel, weshalb ich diese Aspekte zu einem Punkt zusammengefasst habe.
Vielleicht hast eine Idee zum Plot, gestaltest dann einen Charakter aus, der ein Eigenleben entwickelt und die Story nochmal total umwirft. Oder du hast einen ganz bestimmten Charakter vor Augen, der nach einer Geschichte schreit – und während du plottest fallen dir die weiteren Charaktere ein.

Du kannst frei entscheiden, ob du Charaktere oder Plot zuerst erarbeitest oder eine Mischform wählst.
Wichtig ist, dass beides zueinander passt wie Topf und Deckel.
Das schaffst du nur, indem du immer wieder an beiden Baustellen arbeitest!

4 Zielsetzung & Planen

wie schreibt man ein buch

Sich Schreibziele zusetzen oder einen Schreibplan zu entwerfen ist nichts für jeden Autor. Einige möchten einfach nur schreiben, ohne sich eine Deadline zu setzen. Es kann auch sein, dass dich ein Schreibplan total einengt und du gar nichts mehr schreibst, aber das musst du einfach ausprobieren.
Mir hilft es EXTREM, Ziele zu setzen und einen Plan zum Schreiben zu entwerfen. So schaffe ich es, immer am Ball zu bleiben.

Zielsetzung

Das bedeutet einerseits, dass ich mir Schreibziele setze, bis wann ich was fertig haben möchte. Das könnten zum Beispiel folgende Ziele sein:

  • 5000 Zeichen pro Tag
  • eine Seite pro Tag
  • Ende Januar wird veröffentlicht
  • ein Kapitel pro Woche
  • 1 Buch pro Jahr

Diese Ziele kann man eventuell auch in kleinere Unterziele einteilen, zum Beispiel 5000 Zeichen am Tag als Unterziel für ein Kapitel pro Woche.
Kleine, einfach zu erreichende Ziele motivieren dich, weil du schnell Erfolgserlebnisse hast!

Schreibplan

Planen bedeutet für mich, den Plot genau in einzelne Szenen aufzubröseln, sodass ich wirklich immer weiß, was ich als nächstes Schreibe.
Für manche ist das zu strikt und stört in der Kreativität – ich kann so hingegen am kreativsten und produktivsten sein.
Für mich ist eine genaue Szenenstruktur essentiell, um zu wissen, wie schreibt man ein Buch. Ich weiß immer genau, wo ich mit meinen Szenen hin muss und kann mich ganz darauf konzentrieren, die Szenen auszuarbeiten.

Probier auch hier einfach aus, ob das was für dich ist!
Es kommt auch ein wenig auf deine Motivation an: Willst du ein Buch veröffentlichen, ist Plotten bestimmt nicht die schlechteste Idee. Schreibst du, um dir Dinge von der Seele zu schreiben oder einfach um des Schreiben willens, ist Plotten vielleicht eher hinderlich. Aber wie gesagt, auch hier gilt, alles kann, nichts muss – finde DEINEN Weg zu DEINER Geschichte und bald fragst du dich nicht mehr, wie schreibt man ein Buch, sondern wie schreibe ich MEIN Buch! 🙂

5 Schreiben

NATÜRLICH ist das wichtigste wenn man sich fragt, wie schreibt man ein Buch, tatsächlich das Schreiben.

Schreiben, Schreiben, Schreiben, wenn du so willst. 😀
Egal ob du durchplottest oder die Geschichte sich frei entwickeln lässt.

Auch wichtig ist, dass du dich nicht mit Korrekturen aufhälst. Wenn du einen Satz schreibst und diesen dann 5 Mal neu schreibst, hast du genau EINEN Satz geschrieben. In der gleichen Zeit hättest du eine halbe Seite oder mehr schreiben können.
Merke dir: Die Korrektur kommt immer NACH dem Scheiben.
Nach einem Kapitel meinetwegen oder nach einem Akt, aber immer erst dann, wenn du mindestens eine Nacht drüber geschlafen hast.
Ich gehe mittlerweile so weit, dass ich sämtliche Tipp- und Schreibfehler ignoriere. Manche Textstellen muss ich später regelrecht entziffern, aber ich schaffe einfach so viel mehr, seit ich nicht mehr jeden Satz doppelt- und dreifach anzweifle.

Wie schreibt man ein Buch – So wie es für dich am besten funktioniert

Hoffentlich konntest du einige hilfreiche Tipps mitnehmen und vor allem feststellen, dass es nicht EINE Art gibt, wie man ein eigenes Buch schreibt.

Hast du selber Tipps für die anderen Leser oder siehst etwas total anders als ich? Dann freue ich mich auf deinen Input! Schreib gern einen Kommentar für mich und die anderen. 🙂

Falls du eine kleien Gedächtnisstütze für später brauchst, lade dir gern die folgende Übersicht herunter – oder pinne sie auf Pinterest! So hilfst du auch anderen, diesen Blogpost zu finden. 🙂

Wie schreibt man ein Buch? 5 erste Schritte zu deiner Gechichte. Den ganzen Blogpost findest du auf www.deinbuchschreiben.de.

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Charakterbogen Character Sheet

Charakterbogen als Download: So designst du lebhafte Charaktere

Ein Charakterbogen oder auch englisch Character Sheet wird vor allem bei Pen & Paper Rollenspielen verwendet. Auf ihm werden die Hintergrundgeschichte, aber auch Attribute, Fähigkeiten, Gegenstände und so weiter eines fiktionalen Charakters festgehalten. Als Autor kann man einen Charakterbogen jedoch auch wunderbar nutzen.

Pro Charakter legst du einen Charakterbogen an und füllst diesen mit relevanten (und irrelevanten) Notizen zu Aussehen, Charakter, Lebensgeschichte, Stärken & Schwächen und vielem mehr. Warum auch für deine Geschichte unwichtige Fakten eine Daseinsberechtigung auf dem Character Sheet haben, erfährst du weiter unten.

Darum brauchst du einen Charakterbogen

Ich glaube eine der größten Ängste eines jeden Autors ist es, den Überblick zu verlieren und sich mit Charakteren, Schauplätzen und Gegenständen total zu verzetteln. Um den Überblick über all deine Charaktere zu behalten, bietet sich ein Charakterbogen pro Charakter daher an. Du kannst jedes noch so kleine Detail eines Charakters festhalten, damit dein Protagonist im Verlaufe der Geschichte nicht mal blaue, mal grüne und mal braune Augen hat. Oder noch schlimmere Fehler, die die Kontinuität der Geschichte zum Einbruch bringen.

Meiner Meinung nach noch viel wichtiger ist, dass dir ein Charakterbogen dabei hilft, deine Charaktere richtig kennenzulernen. Je mehr Charakterzüge, biographische Details, Hobbys und Marotten du von deinem Charakter kennst, desto lebendiger wird er. Und über einen lebendigen Charakter, den du sehr gut verstehst, kannst du besser schreiben.
Du kannst viel besser einschätzen, wie deine Figur in einer bestimmen Situation reagiert, wenn du mehr über ihn weißt, oder? Ich wette du weißt genau, was deine Mutter tun würde, wenn sie einen Platten hat. Aber weißt du auch, wie Herbert aus der IT-Abteilung, den du einmal in zwei Wochen siehst, reagieren würde?

Diese Charakterbogen-Varianten gibt es

Charakterbogen

Es gibt unzählige Charakterbögen im Internet, die nur darauf warten heruntergeladen und ausgefüllt zu werden. Alle konzentrieren sich auf verschiedene Merkmale und es liegt an dir auszuwählen, welcher sich für deine Bedürfnisse am besten eignet. Ich habe meinen Charakterbogen selbst aus den Aspekten, die mir wichtig sind, zusammengeschustert. Gern kannst du meinen Bogen weiter unten herunterladen und verwenden!

Ausdruck oder Digital?

Ich selber schreibe sehr gern handschriftlich und mag prall gefüllte Ordner mit toller Ordnung und Farbmakierungen. Dennoch habe ich mich dazu entschieden, einen Schritt in Richtung papierloses Büro zu machen.
Für mich hat ein Charakterbogen auf dem Computer sehr viel mehr Vorteile:

  • Platz
  • Umwelt
  • Übersichtlichkeit
  • Änderungen

Dass es nicht gut für die Umwelt ist, wenn du 10 oder 20 oder noch mehr Charakterbogen auf Papier ausdruckst, wird dir klar sein. Doch auch für deine Wohnung sind handschriftliche Charakterbögen eine kleine Belastung – wer verstellt sich seine Wohnung schon gern mit Ordnern?
Zusätzlich sind Charakterbögen auf dem Computer deutlich übersichtlicher. Du musst nicht erst dicke Mappen durchforsten, sondern siehst alle Dateien auf einem Blick.
Für mich am wichtigsten ist jedoch, dass du IMMER Änderungen vornehmen kannst. Löschungen, neue Informationen, Aspekte die sich mitten in der Story ändern, all das ist problemlos möglich. Auf Papier sehen solche Änderungen eher unschön aus. Außerdem passt sich dein Bogen den Informationen an. Es gibt niemals Platzmangel oder leere Zeilen, denn du kannst ja ganz einfach neue Zeilen hinzufügen!

So verwendest du den Charakterbogen

Sehr wichtig ist, dass nicht alle Informationen aus dem Charakterbogen in deiner Geschichte vorkommen müssen. Ganz im Gegenteil, den Leser interessiert nicht jedes noch so kleine Detail, jedoch musst DU ganz genau wissen, wie groß dein Charakter ist, welche Augenfarbe er hat und wie er seinen Kaffee am liebsten trinkt. Denn nur durch diese unwichtigen Details wird dein Charakter menschlich. Nur wenn du genau weißt, wie er in welcher Situation reagiert, kannst du einen glaubhaften Charakter schreiben.

Bitte sieh Charakterbögen, egal ob du meinen verwendest oder dich für einen anderen entscheidest, immer nur als Vorlage an. Vielleicht sind in deiner Welt Berufe völlig unwichtig – lass diesen Punkt dann weg. Bei dir haben Menschen bestimmte Auren? Dann müssen Informationen zur Aura einer Person in den Charakterbogen.

Außerdem, und dabei habe ich mich selbst lange schwer getan, muss dein Charakterbogen praktisch sein – und nicht hübsch! Ich wollte mit schönen Schriften und Grafiken arbeiten, aber im Endeffekt nimmt das nur Platz und Übersichtlichkeit weg. Der beste Charakterbogen (für Autoren) ist minimalistisch und bringt so viele Informationen wie möglich auf wenigen Seiten unter.

Mein Charakterbogen zum Download

Charakter Bogen

Ich habe für dich zwei Varianten meines Charakterbogens zum Download bereit gestellt. Einmal die normale, leere Variante und dazu einen Charakterbogen mit Hilfestellungen zu jedem einzelnen Punkt! Diesen erklärten Charakterbogen lege ich dir sehr ans Herz, denn hier erhälst du viele Anregungen, um deine Charaktere noch vielschichtiger zu gestalten. So ist zum Beispiel wichtig, dass du beim Punkt Haare nicht einfach schreibst „Braun, Lang“. Das sagt ABSOLUT NICHTS über deinen Charakter aus. Meine Hilfestellungen zum Punkt Haare lautet wie folgt:

Haarfarbe, aber auch Haarbeschaffenheit (glatt, lockig, kraus, dick oder dünn, spärlich,…), Länge, Gepflegtheit (fettig oder vor Conditioner strahlend?). Auch gern welche Frisuren bevorzugt werden – praktisch als Zopf, verführerisch in Wellen gelegt,… Sind die Haare gefärbt? Ist die Haarfarbe ungewöhnlich in deiner Welt?

Du siehst also, es gibt zu jedem Punkt einiges zu beachten.

Download: Leerer Charakterbogen

Download: Charakterbogen mit Hilfestellungen

Viel Spaß mit dem Charakterbogen und ganz viel Erfolg mit deinem Buch! 🙂

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